Screen Test Pro

Bildwiederholrate testen

Die Zahl unten ist gemessen, nicht aus einem Datenblatt abgelesen. Sie zählt die Frames, die Ihr Browser genau jetzt auf diesem Bildschirm tatsächlich darstellt.

Gemessene Bildwiederholrate

wird gemessen
Hz
Frame-Time p5 p95

Was dieser Test misst

Die Bildwiederholrate gibt an, wie oft Ihr Display pro Sekunde ein neues Bild zeichnet. Der Test misst die Frame-Callbacks des Browsers — also dieselbe Uhr, die jede sichtbare Animation antreibt — nimmt das Median-Intervall und rechnet es in Hz um. Jeder grüne Balken im Streifen steht für einen Frame; eine flache Reihe auf der 120 Hz-Gitternetzlinie bedeutet saubere, ununterbrochene 120. Orange Ausschläge sind ausgelassene oder verzögerte Frames.

Eine ehrliche Einschränkung gehört dazu: Gemessen wird die Rate, die der Browser liefert. Sie entspricht nur dann der echten Panel-Rate, wenn dazwischen nichts drosselt. Der Test kann also keine Rate sehen, die der Browser nie bekommt; läuft ein 240-Hz-Panel im Betriebssystem nur mit 120, zeigt er genau diese 120 — etwas, das kein Datenblatt je verrät.

Ergebnis richtig lesen

Messwert Wahrscheinlicher Grund Was Sie tun sollten
Entspricht der Panelspezifikation Alles ist richtig eingerichtet Nichts — genießen Sie es
Exakt 60 auf einem Monitor mit hoher Bildwiederholrate Anzeigeeinstellung des Betriebssystems steht noch auf dem 60-Hz-Standard, oder ein HDMI-Kabel kann nicht mehr übertragen In den Anzeigeeinstellungen des Betriebssystems erhöhen; bei Monitoren möglichst DisplayPort verwenden
Niedriger als spezifiziert auf Laptop oder Smartphone Energiesparen, Stromsparmodus oder adaptive Bildwiederholrate im Leerlauf Netzteil anschließen, Energiesparen deaktivieren, erneut messen
Unruhig, mit orangefarbenen Ausschlägen Etwas frisst Frame-Time — schwere Tabs, Hintergrundprogramme, thermische Drosselung Störquellen schließen und neu messen; falls es bleibt, quantifiziert der Leistungstest das Problem

Hz ist nur die halbe Geschichte

Ein 144-Hz-Display, das jeden dritten Frame verpasst, fühlt sich schlechter an als ein stabiles 60-Hz-Display. Entscheidend für die Augen ist das Frame-Pacing: Der p95-Wert oben zeigt, wie lange die langsamen Frames brauchen, und der Streifen zeigt, ob sie gehäuft auftreten. Deshalb bewertet der Leistungstest nach Frame-Time-Perzentilen statt nach durchschnittlichen FPS, und deshalb sind fünf Minuten für Bildwiederholrate vs. Frame-Time gut investiert, wenn Sie einen Monitor auswählen.

Wenn der Bildschirm ohnehin vor Ihnen steht: Der Test auf tote Pixel und die Kalibrierung nach Augenmaß dauern jeweils nur ein paar Minuten, und der Auflösungs-Check bestätigt, welches Signal das Panel tatsächlich bekommt.

Häufige Fragen

Bildwiederholraten, ehrlich beantwortetAlle Artikel ansehen →

Wie prüfe ich die Bildwiederholrate meines Monitors?

Lassen Sie diese Seite ein paar Sekunden geöffnet — der Wert oben stabilisiert sich auf die Rate, die Ihr Browser tatsächlich liefert. Vergleichen Sie ihn dann mit der Betriebssystem-Einstellung: Unter Windows finden Sie sie unter Einstellungen → System → Anzeige → Erweiterte Anzeige, unter macOS unter Systemeinstellungen → Displays. Falls beide Werte nicht übereinstimmen, vertrauen Sie der Messung — sie zeigt, was Ihr Bildschirm gerade wirklich macht.

Warum zeigt der Test 60 Hz an, obwohl mein Monitor 144 Hz hat?

Fast immer, weil der Monitor auf 60 Hz eingestellt ist. Monitore mit hoher Bildwiederholrate laufen auf vielen Systemen standardmäßig mit 60 Hz, und das Betriebssystem belässt es stillschweigend dabei — prüfen Sie zuerst die Anzeigeeinstellungen. Der zweite Verdächtige ist das Kabel: Ältere HDMI-Versionen schaffen 144 Hz bei voller Bildschirmauflösung nicht, DisplayPort meist schon. Energiesparmodi und Browser-Drosselung begrenzen die Rate ebenfalls, aber die fehlenden 84 Hz finden die meisten in den Einstellungen wieder.

Wie genau ist diese Messung?

Es ist das Median-Intervall zwischen den Frames, die der Browser darstellt, auf eine Standardrate gerundet, wenn der Wert innerhalb von 5 % liegt — ein sauberer 120-Hz-Bildschirm zeigt also exakt 120 an. Nicht erfassen kann der Test eine Rate, die der Browser nie liefert: Stromsparmodi, videobedingte Drosselung oder ein ausgeblendeter Tab senken den Wert, und die Messung meldet diese niedrigere Zahl ehrlich zurück. Messen Sie mit dem Tab im Vordergrund und bei wachtem Gerät.

Warum zeigt mein Handy 60 Hz, obwohl es ein 120-Hz-Display hat?

Smartphones mit adaptiver Bildwiederholrate senken die Rate zur Akkuschonung ab und erhöhen sie erst wieder, wenn sich Inhalte bewegen — der animierte Streifen auf dieser Seite weckt sie meist auf, aber Stromsparen gewinnt oft. iPhones im Stromsparmodus begrenzen direkt auf 60 Hz, und manche Android-Browser halten Webinhalte unabhängig von den Fähigkeiten des Panels bei 60. Das Panel ist nicht defekt; die Software spart nur.

Bringt eine höhere Bildwiederholrate wirklich etwas?

Für Bewegung: ja. 120 Hz halbieren die Zeit, die jeder Frame stehen bleibt, verringern so die Sample-and-Hold-Unschärfe und machen Scrollen sowie Cursorbewegungen sichtbar flüssiger. Ob Sie den Unterschied wahrnehmen, hängt vom Inhalt ab: Statischer Text sieht bei 144 Hz genauso aus wie bei 60. Die ganze Erklärung, inklusive warum Frame-Zeiten wichtiger sind als die nackte Hz-Zahl, steht in Bildwiederholrate vs. Frame-Time.